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Pankl Racing Einstiegschance 11.04.2002
FOCUS-MONEY
Das Anlegermagazin "Focus Money" empfiehlt derzeit die Aktien von Pankl Racing Systems (WKN 914732) zum Kauf.
Seit dem Start der Formel-1-Saison werde in den Büros der Pankl-Ingenieure die Nacht zum Tag. Spezialisten würden fieberhaft an den Antriebs- und Motorkomponenten der Rennboliden arbeiten - und das rund um die Uhr. "Die Teamchefs wollen Siege um jeden Preis", sage Finanzvorstand Ernst Wustinger. Wenn die Rennställe es verlangen, müsse die österreichische Hochtechnologieschmiede für jeden Wettbewerb weiterentwickelte Austauschteile liefern. Auch Kunden aus der Luftfahrt- und Militärindustrie würden das Know-how der Österreicher bei der Entwicklung von Helikopterteilen und Luftbetankungssystemen nutzen.
Die Geschäfte würden glänzend laufen. 2000/01 habe Pankl seinen Umsatz noch einmal gut um 36 Prozent auf 54,1 Millionen Euro steigern können. Mit seinem jüngsten Wurf, einem Abgasreiniger für Lkw-Dieselmotoren (Konverter), stoße Pankl jetzt das Tor zu neuen Dimensionen auf. "Allein das Konverter-Geschäft verschaffe der Aktie ein Potenzial von weiteren 29 Euro", schätze Peter Bauernfried, Analyst bei der Bank Austria. Bei dem aktuellen Kurs von rund 36 Euro würde sich die NEMAX-Aktie damit fast verdoppeln.
Die Chancen würde nicht schlecht stehen. Wie "Focus Money" aus unternehmensnahen Kreisen erfahren habe, sei der "Brauchbarkeitstest", der die Funktionsfähigkeit des Konverters prüfe, mit einem großen europäischen Dieselmotorenhersteller abgeschlossen worden. Der Lkw-Produzent werde noch im April eine strategische Allianz oder Entwicklungskooperation mit Pankl verkünden, heiße es.
Zwei weitere Hersteller würden vor Abschluss ihrer Testphase stehen. "Ab 2003 ist der Konverter auf dem Markt", verspreche Wustinger. Bis 2005 wolle Pankl rund 160.000 Lastwagen, Busse und Baumaschinen mit dem Schadstoffkiller ausrüsten - rund 20 Prozent des europäischen Marktes. Das Umsatzvolumen beziffere der Finanzchef auf etwa 40 Millionen Euro.
Gleichzeitig setze Pankl im Motorsport auf die Konstruktion von Komplett-Kurbeltrieben - bestehend aus Kolben, Pleueln und Kurbelwelle. Ab 2003 würden die Österreicher den 100-Millionen-Euro-Markt angreifen wollen. Der Kurbeltrieb komme in den obersten Rennkategorien wie der Formel 1, der amerikanischen Nascar-Serie sowie in den Le-Mans-Rennen zum Einsatz. Mit der neuen Technik würden die Teams neben verkürzten Entwicklungs- und Testphasen etwa 10 Prozent an Gewicht einsparen.
Auch andere Rennserien würden das Pankl-Geschäft ankurbeln. Nach Anfragen aus dem Rallyesport und der Formel 3 beliefere Pankl die Rennställe ab 2005 mit einem kompletten Renngetriebe. Geschätztes Marktvolumen: rund 35 Millionen Euro.
An der Börse würden die Investoren noch vor den hohen Entwicklungskosten zurückschrecken, die den Gewinn vor Steuern und Zinsen im 1. Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20 Prozent auf 1,6 Millionen Euro hätten schrumpfen lassen. Anleger, die auf die Konverter-Story setzen würden, sollten jedoch den derzeitigen Dämmerschlaf der Aktie als günstige Einstiegschance nutzen.
Vor diesem Hintergrund rät das Anlegermagazin "Focus Money" zu einem Engagement in die Aktien von Pankl Racing Systems.
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